KfW-Programme für Wohneigentum

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Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Bauherren und Käufer von energieeffizienten Neubauten mit zinsgünstigen Krediten. Grundlage: das „KfW-Wohneigentumsprogramm“ und das Programm „Energieeffizient Bauen“ (Enegrieeffizienz Erläuterung Beispiel: Solar: siehe hier).

 

Bauherren und Käufer von Wohneigentum erhalten von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse. Folgende Programme können sie in Anspruch nehmen:

 

KfW-Wohneigentumsprogramm

Alle Privatpersonen, die selbstgenutztes Wohneigentum bauen oder erwerben, können bei der KfW einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Beim Hausbau werden das Baugrundstück, Baukosten und Baunebenkosten sowie die Außenanlagen gefördert. Wird Wohneigentum erworben, sind der Kaufpreis mit Nebenkosten sowie Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Umbauarbeiten förderungsfähig. Die KfW finanziert davon bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten, höchstens aber 75.000 Euro. Die Kreditlaufzeit beträgt maximal 35 Jahre, tilgungsfrei sind höchstens die ersten acht Jahre. Das bedeutet, dass das Darlehen in dieser Zeit verzinst, jedoch nicht getilgt wird. Danach zahlen Bauherren und Käufer von Wohneigentum Zins und Tilgung in vierteljährlichen Raten zurück. Das Darlehen ist vor Baubeginn beziehungsweise unmittelbar nach dem Abschluss des notariellen Kaufvertrags zu beantragen. Die Förderung gilt nicht für die Umschuldung bereits bestehender Darlehen, die Nachfinanzierung von schon begonnenen oder gar abgeschlossenen Vorhaben oder für vermietete oder gewerblich genutzte Flächen.

 

KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“


Im Rahmen des Programms "Energieeffizient Bauen" fördert die KfW-Bank den Neubau oder Kauf eines KfW-Effizienzhauses nach folgenden Standards:

  • KfW-Effizienzhaus 40: Ein solches KfW-Effizienzhaus benötigt 60 Prozent weniger Energie als das in der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) festgelegte Referenzgebäude.
  • KfW-Effizienzhaus 55: Das Haus verbraucht 55 Prozent der Energie, die in der EnEV 2009 als Mindeststandard festgeschrieben ist.
  • KfW-Effizienzhaus 70: Dieser Neubau kommt mit 70 Prozent der Energie aus, die ein neu gebautes Haus heute höchstens verbrauchen darf.
  • Passivhaus: Auch für den Passivhaus-Standard ist der Verbrauch ausschlaggebend. Ein Passivhaus verfügt über einen sehr geringen Heizwärmebedarf, er liegt bei maximal 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche.

 

Mit dem Programm fördert die KfW außerdem den Umbau von energieeffizienten Gebäuden in Wohnraum.

Bauherren oder Käufer von Wohneigentum können bei der KfW einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 50.000 Euro. Der Zinssatz wird für die ersten zehn Jahre festgelegt, dabei kann eine tilgungsfreie Anlaufzeit von ein bis fünf Jahren vereinbart werden. Ergänzend zum Förderkredit werden Tilgungszuschüsse von bis zu zehn Prozent des Darlehensbetrags vergeben. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Energieeffizienz des Gebäudes.

Das Darlehen sollte vor Baubeginn oder Kauf bei der Hausbank beantragt werden. Außerdem muss ein Sachverständiger das Vorhaben vorab bestätigen. Bei der KfW anerkannt sind Energieberater, die im Bundesprogramm "Vor-Ort-Beratung" des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder von der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) zugelassen oder berechtigt sind, Energieausweise auszustellen (§ 21 der Energieeinsparverordnung).

 

Stand: 13-09-2011

Verfasser(in): von Katrin Hausmann (Quelle)

 

Quelle: KFW Programme

 

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